Wärmedämm-Verbundsystem

Was ist eigentlich „WDVS“?

Das Kürzel WDVS steht für den Begriff „Wärmedämmverbundsystem“. Es beschreibt ein System, das hauptsächlich bei der Außendämmung von Gebäuden eingesetzt wird. Ein Verbund aus verschiedenen Baustoffen stellt sicher, dass die Dämmung ihre Aufgaben erfüllt. Sie soll Wärmeverluste durch Abstrahlung verhindern, Luftwechsel einschränken und die Ansammlung von Wasser innerhalb der Gebäudewand vermeiden.

Anwendung von WDVS

Zentraler Teil eines WDVS ist der Dämmstoff. Die Bandbreite ist groß, neben Mineralwolle können unter anderem auch EPS, XPS, PUR, Holzfasern und weitere Stoffe eingesetzt werden. Der Dämmstoff wird an der Außenwand befestigt. Dies kann über Kleben, Dübeln oder eine mechanische Befestigung (Schiene) geschehen. Reines Kleben mit einem Klebemörtel ist am günstigsten, aber bei schwereren WDVS nicht immer möglich. In diesem Fall wird auf Dübel zurückgegriffen.

Schutz gegen Umwelteinflüsse

Der Dämmstoff wird dann mit einem Unterputz (Armierungsschicht + Armierungsgewebe) versehen, der gegen Umwelteinflüsse schützt. Auf die Armierungsschicht wird als Schlussbeschichtung der Außenputz verbracht. Auch Holz, Keramik Klinker oder Metall können die Schlussbeschichtung bilden.